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Warum Stromspeicher?

Der weltweite Ausbau der Windkraft und der Fotovoltaik erlebt ein Wachstum, welches schon sehr bald die fluktuierende Erzeugung in den Mittelpunkt der Stromversorgung stellen wird. Geht man von einem längerfristigen Wachstum der PV-Installationen von derzeitigen 25% pro Jahr aus, würde im Jahr 2030 die global installierte PV-Leistung ausreichen, um die Welt mit Strom zu versorgen. Allerdings ist dies eben nur ein theoretischer Wert, denn wenn die Sonne nicht scheint, wird der Strom anderweitig bereitgestellt werden müssen. Bei der Windkraft verläuft das Wachstum ebenfalls stetig. Wenn fluktuierende Erzeugung die dominierende Energieerzeugung darstellt, werden langfristig große Speicherkapazitäten notwendig, um Versorgungssicherheit bei Flaute und Dunkelheit zu gewährleisten. In Deutschland stehen nur 40 GWh an Pumpspeichern zur Verfügung. In anderen Ländern sieht es noch schlechter aus.

Ab welchem Anteil fluktuierender Erneuerbare Energien Stromspeicher notwendig werden, wird in der Fachwelt lebhaft diskutiert. Abhängig von Annahmen über Netzausbau und der Zusammensetzung von Wind- und Solaranteil werden oft 50 bis 60 Prozent als kritischer Wert genannt. Die Fachwelt ist sich aber einig in der Einschätzung, dass die Zeit bis zu diesem Punkt genutzt werden muss, um Speicher zu erforschen und günstiger zu machen.