Prof. Dr. Eduard Heindl

Der Lageenergiespeicher ist eine Erfindung von Professor Dr. rer. nat. Eduard Heindl. Er ist Wissenschaftler, Erfinder und Unternehmer. 

Nach Ingenieursstudium (Dipl. Ing. FH) und dem Studium der Physik (Dipl. Phys.) arbeitete er an der Physik Fakultät der Universität Tübingen zu dem Themenschwerpunkt Elektronenholographie und neuronale Netze.  

Bereits im Sommer 1995 gründete er zusammen mit Andreas Benez das erste Internetunternehmen Tübingens. 1997 startete er die Internetplattform Der SolarServer mit der Vision, dass sowohl die Internetnutzung als auch die Solarenergie exponentiell wachsen werden und damit erfolgreich sein würden. Beides hat sich bewahrheitet. Der Solarserver verzeichnet durchschnittlich 10.000 Besucher pro Tag.  

Nach beruflichen Stationen bei der Integrata AG und der ehemaligen Emprise AG war Eduard Heindl mit einem erfolgreichen Ingenieurbüro selbstständig. Aus dieser Firma entstand die heutige Heindl Internet AG, deren Aufsichtsratsvorsitzender er ist. Über einen Lehrauftrag an der Fachhochschule Nürtingen-Geislingen 2001-2003 fand er wieder zur Wissenschaft und folgte 2003 einem Ruf auf die Professur für e-business an der Hochschule Furtwangen, die er seitdem innehat. Als Autor einiger Bücher ist er vor allem mit seinem Standardwerk „Der Webmaster“ vielen Internet-Interessierten bekannt. 

Kreativität war immer seine Leidenschaft. Fragen zur Gestaltung einer humanen IT standen dabei lange im Vordergrund, wofür er 2007 mit dem Wolfgang Heilmann Preis ausgezeichnet wurde. Von ihm wurde auch das erste Tsunami-Alarm-System entwickelt, für welches seine dafür gegründete Gesellschaft A3M 2007 mit dem ICT Preis der Europäischen Union für die beste IT Innovation ausgezeichnet wurde.  

In den letzten Jahren beschäftigte er sich zunehmend mit der Energiefrage. Die Idee zum Lageenergiespeicher entstand 2010 aus der Erkenntnis, dass eine Versorgungssicherheit mit mehrheitlich erneuerbaren Energien ohne große Speichermöglichkeiten nicht gelingt und die bisherigen Speichersysteme dies nicht leisten können. Im Jahr 2011 wurde er für sein Konzept in München mit dem QUERDENKER-Award ausgezeichnet.  

Eduard Heindl lebt mit seiner Familie auf einem Bauernhof bei Furtwangen im Schwarzwald.